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Sportart

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Klettern

Geschichte

Die sächsische Schweiz gilt als die Geburtsstätte des Sportkletterns. Vor 100 Jahren erklommen Kletterer die Felstürme des Elbesandsteingebirges bei Dresden zum ersten Mal aus rein sportlichen Gesichtspunkten. Sie benutzten zur Fortbewegung ausschliesslich die natürliche Felsoberfläche. Künstliche Hilfsmittel wie zum Beispiel Haken, Schlingen, Karabiner und Seil dienten nur zur persönlichen Absicherung. Bis anhin wurde praktisch nur technisch geklettert, das heisst das Durchsteigen einer Route galt als oberstes Ziel. Die Art und Weise, wie die Schwierigkeiten bewältigt wurden, war Nebensache. Durch Auswanderer gelangte die Idee des Freikletterns nach Amerika. Während Mitte der sechziger Jahre das Freiklettern in Amerika verbreitet Anerkennung erlangte, hangelten sich in Europa die Alpinisten weiterhin von Haken zu Haken. Junge westdeutsche Kletterer, die beeindruckt von der amerikanischen Kletterszene waren, brachten den „Freiklettergedanken“ wieder zurück nach Europa. Mitte der siebziger Jahre begann sich das Freiklettern zu behaupten. Es setzte eine rasante Leistungsentwicklung ein. In den achziger Jahren fanden die ersten internationalen Wettkämpfe statt, 1991 die erste offizielle Weltmeisterschaft an einer künstlichen Kletterwand. Im gleichen Jahr konnte Wolfgang Güllich mit der Route "Action Directe" im Frankenjura eine Route begehen, die mit einem unglaublichen Schwierigkeitsgrad von 9a (französisch) bewertet wurde. Heute steht Klettern auf der Schwelle zum Breitensport.

Viele Kletterneulinge kommen über das Hallenklettern zu diesem Sport. Aber schon bald zieht es fast jeden raus in die Natur, an den echten Fels. Klettern ist körperliche Betätigung in allen Facetten. Balance und Kraft sind gleichermassen gefordert wie Technik und Ausdauer. Es wird nicht nur eine Muskelgruppe beansprucht, sondern es muss der ganze Körper arbeiten. Und auch der Kopf muss arbeiten. Ohne Konzentration ist schnell Endstation. Selbstüberwindung ist ein anderer, wichtiger Faktor. Das Hochgefühl nach der Überwindung einer schwierigen Stelle oder der Route ist mit nichts anderem vergleichbar.

Begehungsstile

  • Toprope
  • Rotpunkt
  • Pinkpoint
  • Flash
  • On sight
  • Free solo
  • Bouldern
Grundausrüstung
  • Hüftsitzgurt
  • Kletterschuhe
  • 2 HMS-Schraubkarabiner
  • Chalkbag
  • Helm
  • 2 Bandschlingen
  • 8-10 Express-Schlingen
  • Seil, ca. 60m und ca. 10.5 mm Durchmesser
  • Seilsack
  • Rucksack
  • Bekleidung
Beeinflussende Faktoren
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Technik
  • Beweglichkeit
  • Psyche

Berg-Touren

geplant

Ski-Touren

Grandiose Bergschönheiten, imposante Gletscher und steil aufragende Felsen. Mit Kondition und Willen, etwas Wandererfahrung und der sicheren Führung, kannst du diese abwechslungsreichen Hochtouren geniessen und ganz oben auf dem Gipfel stehen, den Rest der Welt zu Füssen.

Wandern

Raus aus dem Stress, Natur erleben, Landschaft genießen – das sind die Hauptmotive, die Wanderer immer wieder aus ihrer alltäglichen Kunstwelt zum Wandern hinaustreiben. Man will mal wieder richtig frische Luft schnappen, alle Sinne schweifen lassen und einfach nur der Nase nachgehen.

Wandern ist schön, wandern mit interessanten Menschen ist noch schöner.

  • Begleitende Landschaft: Besonderheiten in Wald und Flur, zivilisatorische Störpotentiale (Siedlungen, Anlagen, Immissionen)
  • Ziele/Sehenswürdigkeiten: Natürliche und kulturelle Besonderheiten (punktuell, linien- und flächenhaft), Relief, Aussichten, Gastronomie
Der Herbst hat viele schöne Seiten, die man mit allen Sinnen genießen sollte Viele Wanderungen können bequem aus dieser Region begonnen werden. Seilbahnen bringen uns schnell und bequem zu einem höher gelegenen Ausgangsort.